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der.gallo
Junior Cutter


Anmeldungsdatum: 08.08.2004
Beiträge: 453

DropBox oder iCloud Drive?
24.09.2020, 15:30

Hallo zusammen!

Ich bin seit vielen Jahren DB-User. Meine Anforderungen waren nie besonders hoch, weshalb es immer bei dem One-User-Account mit 1TB (später dann 2TB) blieb. Ich nutze iPhone, iPad, Mac, die den vollen Zugriff auf alles haben. Nur auf dem Win-PC im Büro werden selektierte Ordner angezeigt und gesynct.

Da mein Leben durch den GoPro-Fetisch ergänzt wurde und die Filmchen doch ziemlichen Platz brauchen, wollte ich sie vom iPad in die DB auslagern, da so die 2TB mal genutzt werden. Doch der Upload ist trotz guter Leitung unerträglich langsam. Apples iCloud Drive ist da soviel schneller, dass ich sofort über einen Wechsel nachgedacht habe.

Ein grundsätzliches Ärgernis bei der DB ist die Tatsache, dass es Zugriff gibt oder nicht. Ein Passwort zur zeitbegrenzten Verriegelung ist nicht möglich. In unserem Betrieb müssen alle Rechner immer zugänglich sein. Ich als einziger Nutzer einer DB muss somit den Sync nach draußen immer kappen, wenn ich länger weg bin. Erste Tests haben gezeigt, dass das wohl bei iCloud Drive nicht anders ist.

Was mich jetzt aber verwirrt:
Bei der DB kann ich auf dem PC einstellen welche Ordner aus dem Gesamtpool der DB dargestellt bzw. gesynct werden. Mit iCloud Drive ist das auf dem ersten Blick nicht möglich. Kann es sein, dass ich hierfür dem PC eine eigene Apple-ID vergeben muss und ihn dann in Drive einladen muss? Also praktisch eine Arbeitsgruppe bilde?

Was ich auch noch nicht verstanden habe: Einige Daten werden sofort gesynct und andere stehen als Download bereit. Wann wird eine Datei geladen und wann muss ich sie anstoßen?

Ich freue mich wie immer über Tipps von Euch;)
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der.gallo
Junior Cutter


Anmeldungsdatum: 08.08.2004
Beiträge: 453

Re: DropBox oder iCloud Drive?
21.10.2020, 10:31

Eigentlich dachte ich, dass es mehr Anwender gibt, die sich mit DB und iCloud arbeiten und ggf. einen Wechsel vollzogen haben. Aber gut, dann hier den Monolog mit Happy End.

Nach langen unfruchtbaren Dialogen mit dem DB-Support habe ich denen die Freundschaft gekündigt und bin in Apple's Wolke eingezogen.
Was zuvor passierte: Am Montag starte ich meine DB und bekomme den Hinweis, dass die Daten (89GB) erstmal indiziert werden - normal und nix ungewöhnliches. Leider dauerte der Vorgang sehr, sehr lange. Der Folgetag ging ins Land und kein Ende war in Sicht. Ich nahm Kontakt mit dem DB-Support auf, der mir Anweisungen schickte. Leider brachten die Anweisungen nix, was ich dem Support mitteilte. Doch anstatt weiter in der Trickkiste zu graben, fragte man nach, ob ich das was man mir zuvor schickte auch richtig probiert hätte. Ganz schlechte Idee lieber Support. Auch wenn User sich oft dumm anstellen, so war ich an einem Punkt wo man soetwas nicht mehr ertragen konnte. Es wurde Donnerstag, der Vorgang lief noch immer und auch am Freitag war der PC noch bis 15.00 Uhr bei der Sache. Irgendwann am Abend bekam ich eine Message, dass die Arbeiten nun abgeschlossen sind - na geht doch. Am Montag darauf: Rechner an und der Hinweis, dass die Daten indiziert werden müssen ... der ganze Bums von vorn. Und ja, auch der Vorgang war bis zum Freitag 15.00 Uhr nicht abgeschlossen - jeder sollte eine Zweite Chance haben.
Das war für mich das Startzeichen die Daten von den DB zu saugen und bei Apple einzuziehen.

Der Einzug bei Apple ging mal wieder so einfach, dass man es kaum glauben mochte. Da nun vieles durch iOS für iPhone und iPad geregelt wird und der Mac wieder anders behandelt wird, müssen gewisse Fragen beantwortet werden. Was passiert mit meinen Fotos? Wenn alles gesynct wird, wie geht das wenn iPhone und iPad unterschiedlich viel Speicher haben? Und was wenn ich hier mal was ändere? Leider muss man vieles selbst probieren, weil weder Apples Hilfeseiten noch vereinzelte Foren und schon gar nicht die tolle Fachpresse Antworten liefert. Deshalb hier der Standard-Tipp für Umsteiger: Backup machen und los.

Die wichtigste Erkenntnis zum Thema Fotos aber ist: Hat man auf seinen Geräten unterschiedliche Alben und Datenmengen, so erstellt euch eine allgemeine Struktur und sortiert alles fein durch. Erst dann schaufelt ihr alles in die Wolke. So hat man wirklich alle Geräte auf den gleichen Stand. Ich hatte im ersten Gang die Alben für alle gegenseitig freigeschaltet und stolperte über doppelte Namen mit nicht identischen Inhalten ... ein heiden Durcheinander ... ätzend.

Mit Apple's Cloud läuft nun alles gut. Vieles erscheint zunächst etwas wirr, klärt sich aber später recht logisch auf. Durch die Optimierung hat das iPad plötzlich mehr Speicher. Der Umgang mit Fotos, egal wo sie gemacht oder improtiert werden, hat sich schlagartig vereinfacht. Der Zugriff auf die Daten im allgemeinen ist - nach etwas Übung und Eingewöhnung - durch die Dateien-App easy. Was ich aber noch nicht verstanden habe ist, dass es Daten gibt die ich sofort auf dem iPad oder iPhone habe und andere die ersts geladen werden. Auf dem PC kann ich das steuern und vorgeben welcher Ordner immer und welcher nicht offline verfügbar sein muss. Aber Fakt ist: Alles funktioniert.

Nochmal kurz zur DB: Ich gehe auf deren Webseite und soll mich anmelden. Nach der Anmeldung werden ich gefragt, ob ich nicht in den Business-Tarif wechseln möchte, weil es dort u.a. 2TB gibt. Ich habe den Business-Tarif solange es ihn gibt, inkl. 2TB - steht auch oben am Bildschirm. Jedesmal wenn ich verschiedene Seiten auf dem DB-Portal aufrief, kam dieser Hinweis. Gleiches wenn ich unter Win 10 die App öffnete. Eigentlich wollte ich den Account nur runterfahren und von den 2TB auf die kostenfreie Basis wechseln. Bis dahin gingen mir die Meldung so auf den Keks, dass ich es vorzog den Account komplett zu löschen. Und die Nummer ist auch nett. Bis man endgültig aus den Fängen der DB entlassen wird, muss man 3 Klickbarrieren überwinden, wo der Button zum Ausgang schlechter lesbar und erkennbar ist als jener, der eine Weiterarbeit mit der DB bestätigt. Bettelne Kinder auf einen marokkanischen Marktplatz loszuweren ist einfacher.
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